Volle Auftragsbücher sind das aktuell größte Risiko!

 

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Es rollt ein Problem an, das viele gar nicht wahrnehmen...

Unter Handwerksbetrieben trennt sich die Spreu mehr und mehr vom Weizen. Das Problem: Kaum ein Betriebsinhaber sieht das. Die nun jahrelang hervorragend gelaufene Konjunktur hat dem Handwerk volle Auftragsbücher beschert.

Doch dadurch wird ein Problem überdeckt, das viele Handwerksbetriebe im nächsten Abschwung gnadenlos einholen wird!

Ich bin seit über zehn Jahren deutschlandweit in Handwerksbetrieben als Berater tätig. Ich halte ständig Vorträge vor Handwerkern und ich habe in den letzten Jahren eines ganz deutlich festgestellt:

Zu wenige Arbeiten "am" statt "im" Betrieb

Wenn ich einen Vortrag vor 50 Handwerkern halte, dann können Sie davon ausgehen, dass unter den Teilnehmern 5-10 Betriebe sind, bei denen man sich als Speaker fragt: "Was wollen die hier? Die sind fantastisch aufgestellt!"

Natürlich weiß ich, was diese Teilnehmer wollen: Mehr!

Das sind Handwerker, deren Auftragsbücher voll sind und deren Mitarbeitergewinnung rund läuft. Eben weil sie ihre Hausaufgaben schon gemacht haben. Doch diese Betriebe wollen mehr. Sie wissen:

Nur wer sich stetig weiterentwickelt kann in eine rosige Zukunft blicken!

 

 

Was passiert in der nächsten Konjunkturdelle?

Die Wissenshungrigen unter den Handwerkern mischen das Feld gerade auf. Schlecht nur, dass die Passiven das kaum mitbekommen. Sie sind rund um die Uhr damit beschäftigt Aufträge abzuarbeiten und aktuelle Probleme zu bewältigen. Das ist mehr als verständlich, ändert aber nichts an den Risiken, die sich damit langfristig für den Betrieb ergeben.

Doch in der nächsten Abschwungphase wird sich der Vorsprung der Top-Betriebe zeigen. Während die Masse zu den üblichen Mitteln greift und Preise senkt, können die Top-Betriebe sich auf ihren Vorsprung in Service, Digitalisierung & Co. verlassen.

Begeisterte Kunden, mehr Empfehlungen und höhere kosteneffizienz ermöglichen es den Top-Betrieben Konjunturdellen locker zu überstehen.

Diejenigen, die jetzt nichts anderes machen als den ganzen Tag Aufträge abzuarbeiten (=im Betrieb statt am Betrieb zu arbeiten) werden das nachsehen haben.

 

Über den Autor

"Erkennen. Entwickeln. Machen" Mit diesem Fokus hat Daniel Dirkes sich als Handwerks-Berater deutschlandweit einen Namen gemacht. Mit seinem unkonventionellen Ansatz hat er zahlreichen Handwerkern geholfen und selbst ein erfolgreiches Bauunternehmen aufgebaut.

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Daniel hat Vorträge & Workshops vor tausenden Handwerkern gehalten. Über 70 Fachartikel veröffentlichte er in allen führenden Handwerks Zeitschriften. Seine Beratungsschwerpunkte umfassen die strategische Ausrichtung, Führung, Marketing und Mitarbeitergewinnung.

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die Auf Kurs GmbH

Unternehmensberater, Werbeagentur, Software-Haus - so könnte man uns einordnen. Doch letztlich ist die Auf Kurs GmbH eines:
Impulsgeber, Wegweiser und praktisch orientierte Fachkraft für Unternehmenserfolg.

Wir sind deutschlandweit für Handwerker mit durchschnittlich 1 - 200 Mitarbeitern tätig. Unser Ansatz ist außergewöhnlich, da wir Beratung direkt mit der Umsetzung der Maßnahmen kombinieren und so Verantwortung für unsere Empfehlungen übernehmen.

Wir müssen aus dem Quark kommen

Seien wir ehrlich: Ich schreibe diesen Artikel auch aus der Frustration des Handwerksberaters heraus. Wir begleiten die meisten unserer Kunden über viele Jahre. Da lernt man eines schnell:

Diejenigen, die eine stetige Entwicklung vorantreiben entwickeln sich weit über Durchschnitt.
Diejenigen, die einmal etwas machen und dann nichts mehr, verpassen Potenzial.

Es reicht einfach nicht alles auf den Winter zu schieben, wenn wieder Luft ist. Jetzt ist die einzige Zeit, in der Sie Ihren Betrieb für die Zukunft sicher aufstellen können. Jetzt. Jede Woche ein wenig.

Kontinuität ist das A und O für Handwerksunternehmer, die Erfolg und Freude am Beruf haben. Die Masse kann auch weiterhin Erfolg haben und Geld verdienen. Aber der Preis dafür ist, dass Sie als Feuerlöscher von einer zur anderen Baustelle hetzen und stets auf Anschlag arbeiten müssen.

 

Es ist deutlich weniger Aufwand als Sie glauben

Ich bin selbst Unternehmer mit einem Bauunternehmen. Klar kenne ich die Stressfaktoren und verstehe, wenn keine Zeit bleibt sich um alles zu kümmern.

Aber: Für die Weiterentwicklung Ihres Betriebs brauchen Sie weniger Zeit als viele Denken!

Als Berater sitzen wir oft nur 1-2 Tage im Jahr mit unseren Kunden zusammen. In einem Halbtages-Workshop sammelt man in der Regel bereits so viele Ideen, dass damit einige Monate in der Umsetzung verbracht werden können.

Viele Themen können Sie auch in der Umsetzung an Ihre Mitarbeiter deligieren. Sie müssen lediglich die Entscheidungen treffen und Eckpfeiler der Umsetzung festlegen.

So oder so: Fangen Sie an feste Zeiten für die Arbeit an Ihrem Unternehmen einzuplanen. Das bringt Sie nachhaltig nach Vorne.

 

Wann haben Sie zuletzt ein Rädchen Ihres Betriebs-Uhrwerks optimiert?

Hand auf´s Herz: Wie lange liegt Ihre letzte Innovation zurück?

Die Stellschrauben, die Sie drehen können sind vielfältig. Sie müssen die Themen finden, die zu Ihnen passen und für Ihre Ziele relevant sind. Aber einige große Themen, mit denen Sie sich jetzt auseinandersetzen sollten sind:

  • Mitarbeiter finden & führen. Selbst in einer Konjunkturdelle wird sich der Fachkräftemangel nicht beheben. Wenn Sie künftig Top-Mitarbeiter finden wollen, müssen Sie etwas bieten. Wer sich keine Gedanken darüber macht, was man für seine Leute tun kann, der wird das nachsehen haben.
  • Digitalisierung. Auch wenn ich das Wort nicht mag. Dahinter steht der Gedanke, dass Sie Kosten sparen und Prozesse effizienter gestalten. Mit entsprechender Software. Ebenso gilt Digitalisierung natürlich auch im Marketing als oberste Prämisse. Eine entsprechend mobilfähige Homepage und gute Strategien für Online-Marketing sind unerlässlich.
  • Service & Kundenbegeisterung. Während Leistungen austauschbarer (und für Privatkunden nicht beurteilbar) werden, haben Sie über hervorragenden Service stets die Möglichkeit, Kunden zu begeistern und zu Fans und Empfehlern Ihres Betriebs zu machen. Das sichert Ihre Zukunft nachhaltig.

 

Fazit: Machen! Jetzt!

Haben Sie die Dinge zuletzt auch Schleifen lassen? Egal, ein schlechtes Gewissen hilft nicht. Abhaken und weiter machen lautet die Devise.

Mal ehrlich: Es macht doch einfach auch viel mehr Spaß proaktiv und vorwärtsgerichtet Ideen und Lösungen zu entwickeln! Statt immer nur Feuerlöscher für die Brandherde von heute zu sein, ist es doch unsere Aufgabe als Unternehmer für die Zukunft vorzusorgen und "Brandschutzmaßnahmen" einzuleiten, die uns den morgigen Alltag erleichtern und verschönern.

 

Viel Erfolg dabei

Ihr Daniel Dirkes

 

Merzen, August 2019

 

 

 

 

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